Kontaktieren Sie uns
+49 (8553) 40697-0

Hackerangriff: Sind meine Daten im Darknet?

Inhaltsverzeichnis

Beitrag teilen:
Hackerangriffe nehmen stetig zu. In regelmäßigen Abständen führen diese zu Datenlecks, bei denen gestohlene Informationen im Darknet veröffentlicht werden.

Es ist jedoch häufig der Fall, dass die betroffenen Personen nicht einmal wissen, dass ihre Dateien bereits im Darknet veröffentlicht wurden. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen einige Ratschläge, worauf Sie jetzt besonders achten sollten und wie Sie überprüfen können, ob auch Ihre Handynummer oder E-Mail-Adresse bereits im Darknet aufgetaucht sind.

Inhaltsverzeichnis

Wie kann ich überprüfen, ob ich gehackt wurde?

Auf der Seite haveibeenpwned.com geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse oder Handynummerin das dafür vorgesehene Fenster ein und klicken auf “pwned?”. Bekommen Sie eine rot hinterlegte Antwort mit dem Wortlaut “Oh no – pwned!” wurde Ihr E-Mail-Account bzw. Ihre Handynummer bereits im Darknet veröffentlicht.

Auch die Seite https://sec.hpi.de/ilc/ des Hasso-Plattner-Instituts bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre E-Mail-Adresse zu überprüfen. Diese Seite schickt Ihnen eine E-Mail auf die angegebene Adresse, in der Sie über einen etwaigen Hack und über den ungefähren Zeitpunkt des Datendiebstahls informiert werden.

darknet | Hackerangriff: Sind meine Daten im Darknet?

Was sollte ich tun, wenn ich betroffen bin oder die Wahrscheinlichkeit dafür sehr hoch ist?

  1. Ändern Sie das Passwort für das betroffene Kundenportal, sofern dieses bekannt ist.
  2. Aktualisieren Sie auch Ihre Passwörter für andere Online-Dienste, sofern Sie denselben Benutzernamen und dasselbe Passwort verwenden. Im Allgemeinen ist es ratsam, für jedes Online-Konto ein individuelles und sicheres Kennwort zu verwenden oder, wie in unserem vorherigen Blogbeitrag erwähnt, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren.
  3. Löschen Sie verdächtige E-Mails und klicken Sie auf keinen Fall auf enthaltene Links oder öffnen Sie keine mitgeschickten Dateianhänge. Kriminelle könnten versuchen, Ihren Computer mit Schadsoftware zu infizieren.
  4. Erwägen Sie die Möglichkeit, eine neue E-Mail-Adresse zu erstellen.

Was Sie nach der Veröffentlichung Ihrer Daten im Darknet erwarten können

Sie könnten merkwürdige und lästige Telefonanrufe erhalten. Die beste Vorgehensweise ist, unerwünschte Anrufer auf Ihrem Smartphone zu blockieren.

Seien Sie auch vorsichtig, wenn angebliche Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens oder der Polizei Sie anrufen. Beenden Sie das Gespräch sofort, da es höchstwahrscheinlich ein Betrugsversuch ist.

Kriminelle versuchen auf diese Weise, an weitere wichtige Daten wie Passwörter zu gelangen, warnt Jörg Angerer, Leiter der Landeszentralstelle Cybercrime.

Ein Identitätsdiebstahl ist ebenfalls möglich. Hierbei könnten Kriminelle in Ihrem Namen Waren im Internet bestellen, indem sie Ihre E-Mail-Adresse und IBAN-Nummer verwenden. Bleiben Sie daher aufmerksam, da unter Umständen Geld von Ihrem Konto für Bestellungen abgebucht wird, die Sie nie getätigt haben.

Es könnte auch vorkommen, dass in Ihrem Namen Verträge abgeschlossen oder Benutzerkonten bei Online-Diensten erstellt werden.

Betrüger können Geld im Lastschriftverfahren von Ihrem Konto abbuchen, wenn sie Ihre IBAN-Nummer haben. Die gute Nachricht ist: Bei einem Lastschriftverfahren kann das Geld innerhalb von 13 Monaten zurückgebucht werden.

Bleiben Sie also wachsam und behalten Sie Ihr Konto im Auge.

5 Schritte zur Verbesserung Ihrer Unternehmenssicherheit 01 | Hackerangriff: Sind meine Daten im Darknet?

Was passiert mit meinen Daten im Darknet?

“…dass veröffentlichte Daten im Darknet gelöscht werden können, ist nahezu unmöglich.”

Zitat Helmut Eiermann, Stellvertreter des Datenschutzbeauftragten für Rheinland-Pfalz

Im Internet stehen Verantwortliche und spezielle Aufsichtsbehörden zur Verfügung, an die man sich wenden kann. Im Darknet hingegen fehlen solche Instanzen gänzlich. Die Betreiber der Server befinden sich in der Regel außerhalb Europas, was es für Strafverfolgungsbehörden äußerst schwierig macht, Daten zu entfernen, betont Eiermann. Es gibt zwar Fälle, in denen die Polizei Systeme stilllegen kann, doch das stellt die Ausnahme dar. Als Beispiel kann der Cyberbunker in Traben-Trarbach (Kreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz) dienen, dessen illegale Server 2019 von der Polizei abgeschaltet wurden.

Verantwortungsbewusster Umgang mit persönlichen Daten

Angesichts der zunehmenden Hackerangriffe sollten Kunden sich bewusst sein, dass ihre Daten auch in Zukunft im Darknet landen könnten. Aus diesem Grund ist es ratsam, datensparsam zu handeln.
Je weniger Online-Accounts Sie besitzen, desto weniger Daten geben Sie preis.

Helmut Eiermann empfiehlt beispielsweise beim Online-Shopping, wenn möglich die Option “Kauf auf Rechnung” zu wählen, anstatt eine Sofortüberweisung durchzuführen. Dies wird als datenschutzfreundlichere Alternative angesehen.

Unsere Empfehlung

Sie sollten ernsthaft darüber nachdenken, den Schutz Ihrer Daten durch hochwertige Sicherheitslösungen zu verstärken. Dank unserer umfassenden Lösungen im Bereich IT-Sicherheit können Sie sich selbst und Ihr Unternehmen effektiv vor Hackern und Datenlecks schützen. Wir analysieren gründlich Ihre bestehenden Systeme, identifizieren potenzielle Schwachstellen und implementieren robuste Sicherheitsmaßnahmen, um Ihre sensiblen Daten vor unbefugtem Zugriff zu bewahren.

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, um gemeinsam daran zu arbeiten, Ihre IT-Sicherheit zu stärken.

Weitere Informationen zu unseren umfassenden Lösungen im Bereich IT-Sicherheit finden Sie hier.

Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Ihre Daten sicher und geschützt bleiben.

Ähnliche Beiträge: